Obwohl die Wettervorhersage für die
Urlaubswoche schlecht ist, bin ich total gespannt auf
alles was so kommt. So
fahren wir durch strömenden Regen Ascona entgegen und stauen dennoch
über die unglaubliche Schönheit dieser Gegend. So schnell wie der
Regen gekommen ist, verschwindet er auch wieder und das milde Klima
lässt uns das schlechte Wetter schnell vergessen.
Am ersten Morgen sind die Vorhersagen
für die Woche gar nicht mehr sooooo schlecht, es regnet allerdings noch und so warten wir erstmal ab. Erst kurz vorm Mittag brechen wir zur ersten Tour auf. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei über 90% hier unten am
Lago Maggiore und so kommen wir relativ schnell ins Schwitzen. Die
Berge sehen hier nicht nur steil aus, die Wege die hoch führen sind
es tatsächlich auch!
Heute wird komplett selbst gestrampelt,
hoch zur Alp di Naccio... das heißt ca. 1300Hm steil hoch. Wir fahren
durch Ascona und starten über asphaltierte, schmale Straßen
den Hang hoch. Schöne Häuser, hohe Steinmauern und üppiges Grün
begleiten uns. 
Hier wächst einfach alles und alles ist riesig. Die
Straße führt durch Kastanienwälder, blühende und riesige Magnolia
grandiflora und zahlreiche Stauden die aus den Mauern der Gärten
ragen. Zu Beginn der Strecke trennen wir uns kurzzeitig vom
asphaltierten Weg und folgen einem Wanderweg durch den Wald bis zu
einer Treppe wo wir das Rad zur Straße wieder hoch tragen müssen.
Bis nach Cascone folgen wir der immer schmaler werdenden Straße um
dann auf dem Schotterweg die letzten Meter bis zum Wanderweg zu
fahren.
Dann folgt ein Trage- und Schiebeteil ca. 100Hm bis zur Alp di Naccio. Fast oben angekommen merkt man die Winde schon deutlich. Die Gipfel scheinen die Tage oft in einen Wolkenschleier verhüllt zu sein. Kurze Zeit blitzt das Tal unten auf, Sicht auf den Lago Maggiore haben wir aber erst weiter unten wieder.

Dann folgt ein Trage- und Schiebeteil ca. 100Hm bis zur Alp di Naccio. Fast oben angekommen merkt man die Winde schon deutlich. Die Gipfel scheinen die Tage oft in einen Wolkenschleier verhüllt zu sein. Kurze Zeit blitzt das Tal unten auf, Sicht auf den Lago Maggiore haben wir aber erst weiter unten wieder.
Oben auf der Alp de Naccio sind wir
alleine. Wir machen hier erstmal eine gemütliche Pause und ziehen uns
die Regenjacken über. Dann geht es
los in den Trail. Zu Beginn folgen wir dem Pfad über eine
Wiese. Dieser wird zunehmend steiniger, führt am Hang entlang und
ist mit wenigen Kehren gespickt. Schön zu fahren und nicht
sonderlich schwer, dennoch bin ich noch nicht so ganz angekommen und
noch etwas benommen vom Aufstieg, so dass ich in einem schwachen
Moment die Körperspannung verliere, mit dem Vorderrad an einem Stein
hängenbleibe und mich mit einem Zeitlupenköpper hinlege. Moritz muss mich aus meinem etwas anhäglichem Rad befreien bevor es weiter geht. Die nächsten Tage ziert
mein Bein ein schöner Pferdekuss und mein Oberkörper dankt mir den
kleinen Ausflug auch morgen noch.
Die Landschaft ist hier oben auch einfach wunderschön. Zwischendurch passieren wir Wege umgeben von Ginster und überall
duftet es toll. Leider ist der Trailspaß erstmal nach ca. 400Hm vorbei. Weiter geht es
über eine Schotterstraße nach Piano. Von hier aus geht es auf einem
Trail weiter über Borgna bis nach Ferabo.


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