Das Wetter ist heute relativ stabil
vorhergesagt. Leichter Regen ist aber nicht ausgeschlossen, so geht
es heute mit dem Auto zum Monte Lema. Von dort aus befördert uns die
Gondel von 700Hm auf 1500Hm.
Oben angekommen heißt uns erstmal
der Nebel willkommen. Der Wanderweg nach Breno runter, den wir später
gerne noch fahren wolten, ist leider mit einem Radfahrer verboten Schild
versehen.
Die naturbelassene Strecke, die wir jetzt runter wollen, zeigt sich als anspruchsvoller Wanderweg mit einigen Kehren, Stufen und vielen Steinen. Bei der ersten Abfahrt habe ich noch Probleme reinzukommen. Durch die Gondel hat man ja zum Glück die Möglichkeit nochmal fahren zu können, also schaue ich mir hier und da mal was an und beobachte wie Moritz relativ gut zurecht kommt.
Wenige Stellen sind kaum fahrbar, aber viele kosten - für mich - Überwindung. Auf dieser Strecke ist die volle Konzentration gefordert. Zwischendurch wird es dann auch mal wurzeliger und danach folgt etwas loses Gestein gemischt mit gröberen Steinen. Weiter geht es zu einer Treppe mit einer scharfen Kurve um weiter unten etwas schneller zu werden. Bei der zweiten Abfahrt läuft es schon viel besser und wir machen eine Fotopause und treffen einige Wanderer die alle sehr freundlich sind. Es fängt an zu regnen, was aber nicht wirklich stört. Kurz die Bremsen trocken gebremst und weiter geht es...
Moritz fährt viele Schlüsselstellen sauber durch
und ich bin stolz einige Stufen gut durchzukommen. Generell fühle
ich mich in voller Montur ziemlich dick eingepackt, fast etwas
unbeweglich da ich in letzter Zeit oft mit dem leichten Endurohelm und
Gedöns unterwegs bin und seltener mit Oberkörperschutz.Wenn man
aber schon die Gondel nimmt, sollte man die Chance des verbesserten Schutzes mMn auch nutzen,
also schwitze ich halt lieber etwas.
Die Strecke ist lang und durch die ständige Konzentration und andauernden Körperspannung zwar ziemlich anstrengend, aber trotzdem genial. Ein toller anspruchsvoller Wanderweg, mit Gondel erreichbar und in wunderschöner Umgebung. Und hier ist fast nix los!
Fazit des Tages: Ein verrenkter Rücken, eine gelöste Speiche mit verzogenem Hinterrad
und brennende Muskeln, vor allem bei mir, bedingt durch die Anspannung ;).
Generell ist es schon unglaublich was
die Bremsen so mitmachen. Wir haben im gesamten Urlaub keine Probleme
mit der Standfestigkeit. Alles funktioniert super!


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